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Einstieg

Ausbildung im SHK-Handwerk (m/w/d): Berufe, Ablauf und Ausbildungsplätze

Wer nach der Schule ins SHK-Handwerk will, hat mehrere Berufe zur Auswahl. Alle sind duale Ausbildungen: Du lernst im Betrieb und gehst in die Berufsschule, dazu kommen Lehrgänge in einer überbetrieblichen Werkstatt. Eine bestimmte Schulbildung ist nicht vorgeschrieben, die Betriebe entscheiden selbst, wen sie nehmen.

Lehrwerkstatt mit Übungstafeln aus Kupferrohr und Werkbänken
Symbolbild

Die Ausbildungsberufe

Die Ausbildungen dauern in der Regel dreieinhalb Jahre, beim Ofen- und Luftheizungsbauer drei.

Was du mitbringen solltest

Handwerkliches Geschick, Interesse an Technik und gute Noten in Mathematik und Physik helfen. Viele Betriebe bieten vorher ein Praktikum an. Dabei zeigt sich, ob du gern auf Baustellen arbeitest und mit Kunden umgehen kannst. Die Ausbildung beginnt meist im August oder September, ausgeschrieben wird das ganze Jahr.

Umschulung und Quereinstieg

Auch mit einer Ausbildung in einem anderen Beruf ist der Einstieg möglich. Eine Umschulung zum Anlagenmechaniker ist kürzer als die reguläre Ausbildung. Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kann sie über einen Bildungsgutschein fördern, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Manche Betriebe stellen Helfer ein und bilden sie weiter.

Gehalt nach der Ausbildung

Die Ausbildungsvergütung führt der Entgeltatlas nicht. Die Höhe steht im Ausbildungsvertrag und meist schon in der Anzeige. Belegt ist, was ausgelernte Fachkräfte verdienen: Der Median liegt in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei 3.884 €, in der Kältetechnik bei 4.264 €, in der Klempnerei bei 3.839 €, im Ofen- und Luftheizungsbau bei 3.652 € und bei den Technischen Zeichnern, zu denen die Systemplaner zählen, bei 4.029 € brutto im Monat in Vollzeit.

Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, Daten für 2025, abgerufen am 02.10.2026. Median heißt: Die eine Hälfte verdient mehr, die andere weniger. Die Werte gelten für die ganze Berufsgruppe in Deutschland, nicht für eine einzelne Anzeige.

Zukunft: Was KI an der Arbeit verändert

Der Job-Futuromat des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gibt für jeden Beruf an, welchen Anteil der Kerntätigkeiten Computer nach heutigem Stand der Technik übernehmen könnten (Stand 2022):

Ob ein Beruf tatsächlich automatisiert wird, ist damit laut IAB nicht gesagt: Menschliche Arbeit kann flexibler, wirtschaftlicher oder von besserer Qualität sein. Unsere Einschätzung: Die Zahlen sagen, wie viel sich an einem Beruf verändern kann, nicht, ob er verschwindet. Am Bildschirm ist der Wert am höchsten, beim Ofenbau von Hand am niedrigsten. Für die Wahl der Ausbildung heißt das: Lerne die Anlage verstehen, statt sie bloß zu montieren. Elektrik, Regelung und digitale Werkzeuge gehören in jedem dieser Berufe dazu.

Quelle: IAB-Job-Futuromat (job-futuromat.iab.de), abgerufen am 02.10.2026.

Nach der Ausbildung

Wie es weitergeht, zeigen die Seiten Kundendienst und SHK-Meister.

Aktuelle Ausbildungsplätze im SHK-Handwerk

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Häufige Fragen

Welche Ausbildungen gibt es im SHK-Handwerk?

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Mechatroniker für Kältetechnik, Klempner, Ofen- und Luftheizungsbauer und für die Planung den Technischen Systemplaner der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik.

Welchen Schulabschluss brauche ich für eine SHK-Ausbildung?

Vorgeschrieben ist keiner. Die Betriebe entscheiden selbst, viele achten auf Mathematik und Physik und auf den Eindruck aus einem Praktikum.

Was verdient man nach der Ausbildung im SHK-Handwerk?

Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt der Median in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik auf Fachkraftniveau bei 3.884 €, in der Kältetechnik bei 4.264 € brutto im Monat in Vollzeit (Daten für 2025).